Willkommen in Bremgarten bei Bern
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Die Gemeinde an den Aareschlaufen

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Kirchgemeindehaus Bremgarten – wie weiter?

03.10.2016

Informationsveranstaltung

Zum Thema „Reformiertes Kirchgemeindehaus Bremgarten – wie weiter?“ lädt der Gemeinderat die Bürgerinnen und Bürger zu einem öffentlichen Informationsanlass ein. Dieser findet statt am Mittwoch, 2. November 2016, 19.00 Uhr, im ref. Kirchgemeindehaus Bremgarten.

Kirchgemeindehaus Bremgarten – wie weiter?

Der Gemeinderat steht vor einem für die nächsten Jahre und Jahrzehnte wegweisenden Entscheid: Wie soll es mit dem reformierten Kirchgemeindehaus weitergehen?

Vor rund einem Jahr hat die reformierte Gesamtkirchgemeinde Bern kommuniziert, dass sie den Betrieb des Kirchgemeindehauses an der Johanniterstrasse 24 per Sommer 2017 einstellen wird.

Von dieser Betriebsschliessung sind verschiedene Bereiche der Gemeinde betroffen:

  • die Einwohnergemeinde, die das Kirchgemeindehaus für Gemeindeversammlungen und andere öffentliche Anlässe nutzt,
  • die Schulen von Bremgarten, die im grossen Saal Aufführungen des Schultheaters und weitere Anlässe durchführen,
  • die beiden provisorischen Kindergärten im EG und im 1. OG des Kirchgemeindehauses,
  • eine Vielzahl von Ortsvereinen, die das Kirchgemeindehaus das ganze Jahr hindurch für Proben und mannigfaltige Anlässe belegen,
  • alle Nutzerinnen und Nutzer, die bisher Räume im ref. Kirchgemeindehaus für irgendwelche Anlässe gemietet haben,
  • Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde, denen mit der Schliessung des Gebäudes ein wertvoller gesellschaftlicher und kultureller Treffpunkt abhanden kommt.

Der Gemeinderat hat mit dem Kirchgemeinderat sofort intensive Verhandlungen aufgenommen. Ein Konsens über die Zukunft des Kirchgemeindehauses konnte indes nicht erzielt werden; zu weit liegen die Interessen – vorab die finanziellen – von Kirchgemeinde und Einwohnergemeinde auseinander.

Um sich Klarheit über die Bedürfnisse und Meinungen der Direktbetroffenen zu verschaffen, hat der Gemeinderat im Mai und Juni 2016 zwei Werkstattgespräche durchgeführt. Dazu eingeladen wurden Vertreterinnen und Vertreter der zahlreichen Vereine, der gemeindeeigenen Institutionen wie Schulen, Kindergärten, Musikschule, Bibliothek, aber auch vier interessierte Personen aus der Bevölkerung. Sie wurden über die Ausgangslage informiert und diskutierten anschliessend verschiedene Optionen rund um die Nutzung des ref. Kirchgemeindehauses.

Das Fazit dieser Gespräche war wenig überraschend: Räumlichkeiten sind für Vereine und Institutionen überlebenswichtig. Ohne Kirchgemeindehaus (oder valable Alternative) droht das gesellschaftliche und kulturelle Leben in Bremgarten still zu stehen.

Der Gemeinderat sieht die folgenden Optionen:

  1. Kauf Kirchgemeindehaus und Gewährleistung der bisherigen und zukünftigen Nutzung der Räumlichkeiten
  2. Neubau an der Freudenreichstrasse
  3. Verzicht auf Kauf und auf Neubau


1. Kauf Kirchgemeindehaus

Um die bisherige und zukünftige Nutzung der Räumlichkeiten zu gewährleisten, wird ein Kauf der Liegenschaft in Betracht gezogen. Der Kaufpreis beträgt nach mehreren Verhandlungsrunden mit der Gesamtkirchgemeinde Bern zurzeit CHF 4,13 Mio. Zusätzlich zum Kaufpreis muss die Gemeinde kurz- bis mittelfristig rund CHF 1 Mio. in die Instandhaltung und Sanierung dieser Liegenschaft investieren. Auch nach diesen Investitionen entspricht das Gebäude energetisch nicht einem modernen Standard.

Der Vorteil eines Kaufes liegt darin, dass das Gebäude nahtlos und im bisherigen Umfang durch die Vereine und für das kulturelle Leben der Gemeinde weiterhin genutzt werden kann.

Die Auswirkungen auf die Gemeindefinanzen werden zurzeit noch intensiv überprüft.

Klar ist bereits jetzt, dass für die Umnutzung des Gebäudes eine Änderung der baurechtlichen Grundordnung, d.h. des Baureglementes, notwendig ist.

Bei einem Kaufverzicht fehlen ab Sommer 2017 zahlreiche Räumlichkeiten für die Durchführung von Anlässen, Sitzungen, etc.

  • Die beiden provisorischen Kindergärten müssen in einem Containerprovisorium untergebracht werden,
  • Vereine, Parteien, etc. müssen andere Räumlichkeiten finden,
  • die Einwohnergemeinde muss für die Durchführung der Gemeindeversammlung und öffentlicher Anlässe auf die Turnhallen ausweichen, was zu weiteren Nutzungseinschränkungen dieser Räume für Dritte führt,
  • allenfalls müssen private Räume angemietet werden, um öffentliche Aufgaben erfüllen zu können.

Stärker als die Finanzen sind aber nach Ansicht des Gemeinderates die gesellschaftlichen Einschränkungen zu gewichten, wenn die Räume des Kirchgemeindehauses den Dorfvereinen nicht mehr zur Verfügung stehen würden.


2. Neubau an der Freudenreichstrasse
Die Gemeinde verfügt an der Freudenreichstrasse über eine Landreserve, auf welcher mittelfristig ein Saalneubau und weitere auf die Bedürfnisse der Nutzer abgestimmte Räume realisiert werden könnten. Übrige Landreserven im Gemeindebesitz wurden am 2. Werkstattgespräch und auch vom Gemeinderat als ungeeignet taxiert. Eine weitere geeignete Parzelle im Bereich Kalchackerstrasse/Sportplatz befindet sich in Privatbesitz und müsste durch die Gemeinde noch erworben werden.

Die Erstellungskosten für einen Neubau mit rund 1‘800 m2 Nutzfläche bei 800 m2 Grundfläche werden auf rund CHF 8,5 Mio. geschätzt.

Die Nutzungsvorschläge des Gemeinderats für einen Neubau wurden am 2. Werkstattgespräch ergänzt und detailliert, so dass vergleichbare Nutzungsflächen und -möglichkeiten wie im allenfalls zu erwerbenden Kirchgemeindehaus möglich sind.

Ein Neubau könnte frühestens in 5 Jahren bezogen werden.


3. Verzicht auf Kauf und auf Neubau
Diese Variante wird im Moment nicht aktiv bearbeitet, da sie von Entscheidungen der Punkte 1 bzw. 2 abhängig ist.

Mitwirkung der Bevölkerung

Angesichts der Tragweite des Entscheides sieht der Gemeinderat eine breit abgestützte Vernehmlassung in der Bevölkerung vor. Ende Oktober 2016 wird ein Flugblatt mit Fragebogen an alle Haushaltungen verteilt. Die Bürgerinnen und Bürger werden die Möglichkeit haben, sich zur Zukunft des ref. Kirchgemeindehauses und zu den aufgezeigten Alternativen zu äussern. Der Fragebogen wird auch auf der Homepage der Gemeinde aufgeschaltet und kann online beantwortet werden.

Nach der Informationsveranstaltung am 2. November 2016 können bis Ende November Mitwirkungseingaben beim Gemeinderat eingereicht werden. Diese werden ausgewertet, beantwortet und in die weiteren Überlegungen der Gemeinde miteinbezogen. Das Geschäft wird den Stimmberechtigten voraussichtlich an der Gemeindeversammlung vom 20. März 2017 zur Beschlussfassung vorgelegt.

 
 


Gemeindeverwaltung Bremgarten
Chutzenstrasse 12, 3047 Bremgarten


Tel.: 031 306 64 64
Fax: 031 306 64 74

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